Sebastian Dani

Preisträger der Sebastian-Dani-Medaille


Monika Heimerzheim (l.) und Sigrid Becker-Wirth (2. v. l.) (2010)

Bärbel Dieckmann, Bettina Gummel, Wilfried Klein, Katja S. Martini, Jürgen Nimptsch und Heinz Dani (2009)
Bill Mockridge, Doris Meyer, Wilfried Klein

Bill Mockridge, Doris Meyer und Wilfried Klein (2008)

Heinz Dani, Friedel Kohnert und Wilfried Klein (2007)
Bärbel Dieckmann - Heinz Dani - Ilse Denda - Klaus Liedtke - Wilfried Klein

Bärbel Dieckmann, Heinz Dani, Ilse Denda, Klaus Liedtke und Wilfried Klein (2006)
Preisträger 2010

MediNetzBonn e.V. arbeitet seit 2003 daran, in Bonn ein heilberufliches Netz für eine kostenlose und anonyme medizinische, psychologische und zahnmedizinische Behandlung für Menschen ohne Papiere oder mit einem unsicheren Aufenthaltsstatus aufzubauen. Der Verein sieht seine Aufgabe in der unbürokratischen Vermittlung von Behandlungsterminen bei Fachkräften. Im Einzelfall werden die Kosten für Medikamente übernommen und Dolmetscher bereitgestellt.

Monika Heimerzheim hat sich bei den Naturfreunden Bonn e.V. seit gut 35 Jahren der Aufgabe verschrieben, Kindern und Jugendlichen Natur nahe zu bringen. Dazu gehört auch die Organisation von Stadtranderholungen für Kinder und jugendliche, die sonst nicht in Urlaub fahren können und so die Gelegenheit erhalten, unbeschwerte Ferientage in und mit der Natur verbringen zu können. Kinder und Jugendliche aktiv werden zu lassen; sie anzuleiten, eigenständig ihre Umwelt zu erkunden und zu erfahren.

Preisträger 2009

Für den Beueler Hospizverein e.V., einer ökumenischen Initiative zur ambulanten Begleitung in schwerer Krankheit, bei Abschied und Trauer, nahm stellvertretend Bettina Gummel, 1. Vorsitzende des Hospizvereins Beuel, die Sebastian-Dani-Medaille entgegen. Sie und ihre Helferinnen und Helfer arbeiten mit Kranken und deren Angehörigen ehrenamtlich, engagiert und einfühlsam.

Katja S. Martini engagiert sich sei 15 Jahren ehrenamtlich als Vorsitzende der Leukämie-Initiative Bonn e.V.. Mit unermüdlichen Einsatz und nicht nachlassender Freude hilft sie lebensbedrohlich erkrankten Leukämie-Patienten, ihre Lebenssituation auf der Station Liebermeister im Paul-Ehrlich-Haus in der Medizinischen Universitätsklinik Bonn zu verbessern, sie zu unterstützen und am Leben teilhaben zu lassen. Sie hilft zusammen mit ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unbürokratisch und unermüdlich.

Preisträger 2008

Gegründet wurde "Sterntaler e.V., Sozial Sponsoring für Kinder und Jugendliche aus Endenich/Dransdorf" am 29. November 1995; seit 2001 ist der Sterntaler e.V. für alle Bonner Kinder und Jugendliche da, die Hilfe brauchen. Goldene Sterne regnet es nicht über bedürftige Kinder in Bonn, aber sie bekommen durch „Sterntaler“ praktische Hilfe (Lernmaterialien, Bücher, Hausaufgabenhilfen, Unterstützung bei Klassenfahrten oder Instrumentalunterricht) und einiges mehr.
Die Vorsitzende Doris Meyer hilft, wo schnelle und unbürokratische Hilfe nötig ist. Bill Mockridge, bekannt als „Springmaus“-Gründer, Kabarettist und Schauspieler, ist Schirmherr von „Sterntaler“. Er macht Benefiz-Veranstaltungen und ist ständig bemüht, Sponsoren für den Verein zu finden.

Preisträger 2007

Friedel Kohnert hat fast 25 Jahre ehrenamtlich und nur gelegentlich mit Hilfe anderer jeden Monat einen Seniorennachmittag in Poppelsdorf ausgerichtet. Aus dem monatlichen Treff, bei dem es neben einem geselligen Teil immer auch altersspezifische Informationsangebote gab, entwickelte sich im Laufe der Jahre ein Hilfeangebot für Betreuung Älterer, das sie ganz allein getragen hat.

Besonders verdient gemacht hat sich Friedel Kohnert bei der Betreuung von Aussiedlerfamilien, die sie zu ihren Nachmittagen einlud und damit aus der Isolation herausholte. Sie wurde zur Ansprechpartnerin für ältere Aussiedlerfamilien mit ihren vielen Problemen und versuchte zu helfen. Sie half ihnen zum Beispiel bei der Wohnungssuche oder begleitete sie immer wieder zu den verschiedensten Ämtern.

Friedel Kohnert sah es als selbstverständliche Pflicht an, zu helfen, sobald sie von einer Notlage wusste. Krankenbesuche zu Hause und im Krankenhaus jeweils mit dem Angebot weiter zu helfen, Besuche bei allein lebenden und einsamen Älteren gehörten dazu. Bald wuchs der Kreis der von ihr betreuten Menschen über Poppelsdorf hinaus.