Februar 2012
Gutes bewahren und Notwendiges verändern.
Wie fängt man den ersten Zwischenruf an?Hallo, ich bin die Neue?
Ganz stimmt es ja nicht. Bisher als Stellvertreterin von Wilfried Klein war ich ja auch schon da. Aber nun, in anderer Funktion.
Oft werde ich gefragt: „Was machst Du denn anders? Was wird sich denn jetzt ändern?“. Nun, darauf gibt es eine einfache Antwort: Wilfried Klein und Bärbel Richter sind zwei unterschiedliche Persönlichkeiten. Wir haben beide voneinander gelernt und werden dies auch weiter tun. Gutes bewahren und Notwendiges verändern, das ist meine Maxime. So wird sich einiges verändern, aber bestimmt nicht die solidarische Zusammenarbeit in der SPD-Ratsfraktion!
Also nochmal: Hallo, ich bin die Neue.
Diejenigen, die mich bereits kennen, können ja einfach weiter unten weiterlesen. Ich bin 1958 in Weimar geboren und vor 22 Jahren über Schwaben, Oberschwaben, Bayern und Baden nach Bonn gekommen. Hier ist jetzt meine Heimat. Wie heißt es so schön in einem Lied der Jodesberger Junge:
Ons Heimat es Bad Godesberg, do kritt uns keener fott…
Das versteht die Schwäbin nicht nur, sondern singt es inzwischen auch voller Inbrunst mit. Denn es ist schön in Bad Godesberg, im Rheinland, in meiner neuen Heimat Bonn. Do kritt uns keener fott.
Gerade jetzt zur Karnevalszeit merke ich, dass das besondere Lebensgefühl im Rheinland sehr gut zu mir passt. Allerdings hat die schwäbisch-alemannische Fasnet da schon gute Vorarbeit geleistet.
Ich will mich aber nicht nur karnevalistisch einbringen, sondern versuchen, meine Energie zum Wohle unserer Stadt einzusetzen. Stück für Stück, von Ratssitzung zu Ratssitzung möchte ich daher „Dazwischenrufen“ und aufmerksam machen auf Gelungenes, Notwendiges, vielleicht das eine oder andere Mal aber auch auf Ärgerliches, auf Abzustellendes.
Ich freue mich über Feedback und Anregungen.
Bleiben Sie der SPD-Ratsfraktion gewogen!
Ihre
Bärbel Richter






