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PRESSEMITTEILUNG:

11. Januar 2017

Kurfürstenbad: SPD-Fraktion unterstützt Bürgerbegehren

Gabi Mayer
Bärbel Richter
Mit über 10.000 gesammelten Unterschriften ist das Bürgerbegehren „Kurfürstenbad bleibt!“ zulässig. Dies teilt die Verwaltung am 11. Januar mit. Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn freut sich mit den Initiatorinnen und Initiatoren über diesen Erfolg und wird dem Bürgerbegehren in der Sondersitzung am 23. Januar beitreten.

„Von Beginn an haben wir an der Seite der Initiative zum Erhalt des Kurfürstenbades gestanden, etwa mit eigenen Unterschriftensammlungen“, hält Gabi Mayer, sportpolitische Sprecherin ihrer Fraktion fest. „Für uns ist von elementarer Bedeutung, dass die Kinder in Bonn schwimmen lernen. Dafür sind aber möglichst kurze Wege zwischen den Schulen und den Bädern nötig. Ein Zentralbad in Dottendorf kann diesem Anspruch nicht gerecht werden. Folglich benötigt jeder Stadtbezirk sein Hallenbad.“

Fraktionsvorsitzende Bärbel Richter kritisiert: „Die Beschlussvorlage zum Bürgerbegehren zeigt, wie wenig der Oberbürgermeister an der Meinung der Bürgerinnen und Bürger tatsächlich interessiert ist. Er empfiehlt dem Rat, das Bürgerbegehren abzulehnen, und möchte sogar, dass die Stadtwerke während der Zeit bis zum Bürgerentscheid den Bau des neuen Bades vorantreiben. Dabei betont er in der Vorlage selbst, dass die Planungen für das neue Bad mindestens angepasst, wenn nicht beendet werden müssen, wenn das Kurfürstenbad erhalten bleibt. Die Entscheidung für oder gegen das Kurfürstenbad allerdings treffen ganz allein die Bürgerinnen und Bürger.“
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