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PRESSEMITTEILUNG:

09. Juni 2017

SPD: Stadt muss sich für Erhalt des Bahnübergangs Weck-Werke einsetzen

Gabi Mayer (Foto: Barbara Frommann)
Dominik Loosen (Foto: Barbara Frommann)
Die Schließung des Bahnüberganges Weck-Werke rückt näher. Wenn es nach der Deutschen Bahn geht, wird die Schließung Ende 2018 vom Eisenbahnbundesamt genehmigt. Etwa sechs Monate später wäre Baubeginn und der Bahnübergang dann für immer für Kraftfahrzeuge geschlossen. Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt sieht die Verwaltung in der Pflicht, sich konsequent für den Erhalt des Bahnüberganges einzusetzen und endlich ein umfassendes Verkehrskonzept für ganz Duisdorf zu entwickeln.

„Der Bahnübergang wird gebraucht“, macht Gabi Mayer, Stadtverordnete für Duisdorf und Medinghoven, klar. „In diesem Sommer, wahrscheinlich ab Juli, läuft die Frist für die Einwendungen im Genehmigungsverfahren. Das ist die Frist, innerhalb derer die Bonner Stadtverwaltung mit Zahlen und Konzepten zu belegen hat, dass der Bahnübergang Weck-Werke unverzichtbar ist. Ob sie darauf vorbereitet ist, werden wir sehen. In das Verfahren muss die Stadtverwaltung mit eigenen Zahlen gehen. Die Erhebungen der DB sind ja im Zweifel interessensgeleitet. Außerdem muss der Oberbürgermeister das Gespräch mit der Gemeinde Alfter suchen, genauso wie mit der DB und der Bundesregierung. Mit dem Bundesverkehrsminister wäre über eine Änderung des alten Vertrags zu verhandeln und es müsste über Zeitabläufe gesprochen werden, falls die Schließung nicht verhindert werden kann. Schließlich steht uns auch die Sanierung des Tausendfüßlers ins Haus.“

Dominik Loosen, Fraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung Hardtberg, fordert für ganz Duisdorf ein Verkehrskonzept: „Der Bahnübergang Weck-Werke ist letztlich doch nur das Nadelöhr in Duisdorf, dass gerade akut wird. Die Verkehrsprobleme erstrecken sich längst über das ganze Stadtviertel. Seit Jahren fordern wir daher beispielsweise den Bau von Kreiseln an verkehrsträchtigen Kreuzungen, den Ausbau der Straße ‚Am Burgweiher‘ und vieles mehr, um die Verkehrssituation in Duisdorf zu entspannen. Getan wird von Seiten der Stadt aber nichts.“ Auch die Verkehrsströme von und in den Rhein-Sieg-Kreis müssten endlich beachtet werden. „Daher muss es schnellstens ein Verkehrskonzept für Duisdorf geben, um mit gezielten Investitionen in das Straßennetz für Entspannung zu sorgen, auch über die Weck-Werke und das Blumenviertel hinaus.“
Verkehrskonzept Blumenviertel: Stadt vergeudet Zeit
Ausschuss für Planung, Verkehr und Denkmalschutz
Bezirksvertretung Hardtberg