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PRESSEMITTEILUNG:

14. Juni 2017

St. Martin zu Diensten – BonnOrange reinigt gratis

Gieslint Grenz (Foto: Barbara Frommann)
Dr. Stephan Eickschen (Foto: Barbara Frommann)
Die Martinsfeuer sind in vielen Bonner Stadtteilen eine langjährige Tradition, die zumeist durch ehrenamtliches Engagement gestemmt wird. Daher freut sich die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn, dass die Verwaltung nun vorschlägt, BonnOrange könne die Martinsfeuer hinterher wegräumen und Kitas, Ortsausschüsse etc. müssen dafür nicht zahlen. Dies hatte die SPD-Fraktion im vergangenen Jahr vorgeschlagen. Die Koalition aus CDU, Grünen und FDP hatte sich nicht in der (haushalterischen) Lage gesehen, dem ungeprüft zustimmen zu können.

Dabei geht es um ziemlich wenig Geld, das aber für viele Engagierte den großen Unterschied macht. „Die Brauchtumspflege zeichnet sich oft dadurch aus, dass die Veranstalterinnen und Veranstalter über viel Herzblut, aber wenig Geld verfügen. Dies gilt auch bei den Martinsfeuern“, so Gieslint Grenz, schulpolitische Sprecherin der Fraktion. „Die Bürgervereine, Ortsausschüsse, Schulen und viele mehr kommen schon für Weckmänner, den St. Martin oder die Musik auf. Weitere Kosten für die Reinigung würden früher oder später dazu führen, dass einzelne Organisatorinnen und Organisatoren aufgeben und die Martinsfeuer wegfielen. Diese Gefahr droht nun nicht mehr.“

Dr. Stephan Eickschen, Mitglied im Verwaltungsrat von BonnOrange und umweltpolitscher Sprecher der SPD-Fraktion, erklärt: „Die Kosten, die von BonnOrange jetzt errechnet wurden, sind für die Stadt verschwindend gering. Dies begründet sich vor allem in der großen Zahl der Martinsfeuer und weil BonnOrange die zu reinigenden Plätze in einer Tour hintereinander anfahren kann. Würde jedes Feuer einzeln beauftragt und gezahlt, würde dies deutlich teurer. Daher erwarten wir im Sinne der Brauchtumspflege in Bonn, dass im Hauptausschuss auch die anderen Fraktionen diesem Vorschlag zustimmen und wir alle uns auf die nächsten Martinsfeuer im November freuen können.“
Schule, Jugend & Familie
Hauptausschuss