Themen
Integration in Bonn
Anerkennung und respektvoller Umgang zwischen allen Menschen unabhängig von Herkunft, Alter, Geschlecht, Gesundheit, Religion und sexueller Orientierung und die gemeinsame Übernahme von Verantwortung für die Gesamtgesellschaft, an der jeder teilhaben können muss. Das heißt für uns Integration.Die Einrichtung weiterer Familienzentren als Anlaufstelle für Bildung, Beratung und Betreuung ist dringend notwendig. Dafür setzen wir uns ein. Dazu gehören auch die Weiterführung des Projekts "Soziale Stadt" und die Förderung von Sport, Kunst und Kulturarbeit unter dem Aspekt der Integration. Solche Initiativen müssen gefördert, Selbsthilfeorganisationen und Netzwerke von Eltern mit Zuwanderungsgeschichte durch die Stadt unterstützt werden.
Bonner KiTas und Schulen dürfen Kinder und Jugendliche nicht nach ethnischen Kriterien auswählen. Wichtig ist dabei auch die Wiedereinführung der Schulbezirksgrenzen. Die Vermittlung von Toleranz und Solidarität müssen in allen Bildungs- und Weiterbildungseinrichtungen stattfinden. Auch in den Bonner Altenwohnheimen und Pflegeeinrichtungen muss die zunehmende kulturelle Vielfalt in unserer Stadt berücksichtigt werden.
Ein gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Leben ist nur möglich, wenn die Amtssprache Deutsch beherrscht wird. Deshalb muss die Schwelle zur Teilnahme an Integrations- und Sprachkursen niedrig gehalten werden.
Wir setzen uns dafür ein, dass bei allen Arbeitgebern in Bonn und insbesondere bei der Stadtverwaltung und den Stadtwerken anonymisierte Auswahlverfahren eingeführt werden. So können Zugangsbarrieren für Migrantinnen und Migranten zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt gesenkt werden. Die Anzahl der Migrantinnen und Migranten, die bei Verwaltung und den Stadtwerken arbeiten, soll dem Durchschnitt der Bonner Bevölkerung entsprechen.
Bonn braucht zusätzliche Moscheen, die für die frei Religionsausübung erforderlich sind. Wir fordern beim Bau von Moscheen von den Bauherren die Offenlage der Finanzierung, der Trägerschaft, des Hintergrunds des Moschee-Trägers und der geplanten Aktivitäten an der Moschee. Anwohner, Kirchen, Politik und Verwaltung sollen eingebunden werden, um vor und nach dem Bau neuer Moscheen einen interreligiösen Dialog und weite Transparenz zu ermöglichen.
Ernesto Harder, Vorsitzender der Bonner SPD, ist unser integrationspolitischer Sprecher, Miriam Schmidt ist seine Stellvertreterin.
Meldungen:
Runder Tisch mit Integrationsrat und Ratsfraktionen schafft stabile Grundlage für Zusammenarbeit – Integration muss in allen Ausschüssen ihren Platz haben

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Integrationspolitischer Sprecher

Ernesto Harder Sprecher für Wirtschaft und Arbeitsförderung
Fraktionsadresse
Altes Rathaus, Markt 2
53103 Bonn
NRW
Telefon: 0228 / 77 20 80
Telefax: 0228 / 658220
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53103 Bonn
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stellv. integrationspolitische Sprecherin

Miriam Schmidt Sprecherin für Internationales und Wissenschaft
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