SPD: Brunnen beleben Innenstadt – Mit Einzelhändlern über Sponsoring einig – Kritik an CDU

Auf die Bedeutung sprudelnder Brunnen in der Innenstadt und den Stadtbezirken und Stadtteilen hat die SPD in Bonn bereits mehrfach hingewiesen. Herbert Spoelgen hat für die SPD-Fraktion durch die Große Anfrage in der Bonner Bezirksvertretung am 25. Mai dies noch einmal nachdrücklich unter Beweis gestellt.

Da die städtischen Finanzen ebenso wenig sprudeln wie viele der Brunnen hat die SPD bereits vor Monaten mit Einzelhändlern der Innenstadt Gespräche aufgenommen, um sie für ein umfassendes Sponsoring-Projekt zu gewinnen. "Wir sind dabei auf sehr offene Ohren gestoßen und konnten uns mit unseren Gesprächspartnern bereits einigen. Für diese Bonner Einzelhändler stellen die Innenstadtbrunnen einen wichtigen Beitrag zur Attraktivität des Zentrums dar. Daher sind sie bereit, sich an der Finanzierung der Betriebskosten umfassend zu beteiligen." so Wilfried Klein, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn. Für die Einzelhändler, mit denen die Gespräche geführt worden sind, sei es aber wichtig, dass nicht nur der laufende Betrieb der Brunnen finanziert ist, sondern sie auch öfter und länger sprudeln, als dies mit den städtischen Geldern möglich ist. Auch die Wartung der Anlagen würden die interessierten Einzelhändler nach Aussage der SPD übernehmen wollen. "Uns ist wichtig, hier eine belastbare und umfassende Vereinbarung zu erzielen. Die CDU scheint durch unsere Initiative aufgewacht zu sein, liegt mit der Orientierung auf die Gewinne der City-Park-Raum GmbH aber grundfalsch, weil dieses Unternehmen nicht die Sparkasse der Stadt ist, zumal Gewinne an die Eigentümer der Gesellschaft abgeführt werden müssen." Klein erwartet, dass noch erforderliche Gespräche zwischen Stadt und den interessierten Einzelhändlern zügig geführt und abgeschlossen werden können. "Ich hoffe allerdings, dass der unbedachte öffentliche Vorstoß der CDU die Gespräche jetzt nicht unnötig belastet. Solche Fragen sind zuverlässig zu klären und nicht öffentlich zu diskutieren. Der CDU scheint hier der nötige Kontakt zu den Einzelhändlern zu fehlen."