Umgestaltung zur Fußgängerzone soll 2005 erfolgen

„Die Umgestaltung der Friedrichstrasse muss jetzt möglichst schnell in Angriff genommen werden,“ sind sich SPD-Planungssprecher Werner Esser und Martin Schilling, Vorsitzender der SPD-Arbeitsgemeinschaft der Selbständigen sicher. „Während des Bonn-Festes hat sich gezeigt, dass die Friedrichstrasse Menschen anzieht, wenn die Möglichkeit besteht, unbehelligt von Fahrzeugen dort einzukaufen.“ erklärt Schilling. Letzten Sonntag wurde die Friedrichstrasse zur „Automeile“, in der aktuelle Fahrzeugtypen ausgestellt und zu bestaunen waren. Gleichzeitig hatten Geschäfte und Gastronomen ein Fest organisiert, das zusätzliche Besucher anzog.

Für die SPD ist die Umgestaltung der Friedrichstrasse notwendig, um das Umfeld an kleinen inhabergeführten Geschäften zu stärken. „Die Friedrichstrasse ist die Bonner Einkaufsstrasse mit vielen kleinen und sehr unterschiedlichen Geschäften. Dies macht das Flair und die Besonderheit aus,“ stellen Esser und Schilling fest. Eine solche Zusammensetzung gibt es sonst kaum noch und dies macht das Besondere aus. Die Zukunft der City hängt nach Ansicht von Esser und Schilling auch davon ab, dass man neben den großen Ketten auch noch Vielfalt präsentieren kann.

Esser verweist auch auf den Beschluss der Bezirksvertretung vom 22.06.2004: „Die Verwaltung wird beauftragt, die planerischen und finanziellen Voraussetzungen entsprechend dem Beschluss Friedrichstrasse (DS-Nr. 0212621, http://www.bonn.de/bo_ris/daten/o/htm/04/0411360EB4.htm)zu schaffen, dass die Umgestaltung der Friedrichstrasse in eine Fußgängerzone unter Berücksichtigung einer Fahrradnutzung noch 2005 realisiert werden kann.“

Positiv bewerten die beiden SPD-Politiker die Resonanz vieler Geschäftsleute. In mehreren Gesprächen in den letzten Monaten hatten diese signalisiert, alles dafür zu tun, dass eine schnelle Umgestaltung erfolgen kann. „Angesichts der auch damit verbundenen Umbaumaßnahmen, die auch kurzfristige Einschränkungen bedeuten können, ist dies ein gutes Zeichen, wenn alle an einem Strang ziehen.“

Esser und Schilling werden sich nun für schnelle Fortschritte bei Planung und Umsetzung der Maßnahmen einsetzen.