SPD: Investitionen werden vorgezogen – Mehr Attraktivität für die Innenstadt, Sicherung von Arbeitsplätzen

Werner Esser, Verkehrs- und Planungssprecher der SPD-Ratsfraktion

Mehr Geld für die Schulwegsicherung, beschleunigter Umbau der Friedrichstrasse und das Vorziehen von Maßnahmen zur weiteren Erneuerung der Fußgängerzone in der Bonner Innenstadt sind die Schwerpunkte der SPD zu den Beratungen für den Haushalt 2005 im Planungs- und Verkehrsbereich.

Werner Esser, stellvertretender Vorsitzender und Planungssprecher der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn, betont, dass es in Zukunft auch wieder Mittel für den Ausbau von Fahrradwegen geben wird. Die Gelder waren von der CDU-Mehrheit praktisch gestrichen worden. Kleinere Maßnahmen in den Stadtteilen, insbesondere zur Erhöhung der Verkehrssicherheit, runden das Programm ab.

"Wir haben uns strikte Haushaltsdisziplin auferlegt. Gestrichen werden daher auch 100.000 Euro für die Planungen zum Umbau des Bundeskanzlerplatzes. Ich denke, wir haben im Moment wichtigere Aufgaben. Außerdem werden wir neben dem Vorziehen von kleineren Kreisverkehren auch mit anderen Baumaßnahmen in der Bonner Innenstadt weiterkommen. Neben der Gangolfstraße, die dieses Jahr noch ansteht, werden wir die Friedrichstrasse, die Acherstraße sowie die restlichen Bereiche, die in der Fußgängerzone noch zur Erneuerung ausstehen, in Angriff nehmen. Ein Investitionsprogramm von € 500.000 soll dies ermöglichen. Damit steigern wir weiter die Attraktivität der Innenstadt und sichern mit diesen öffentlichen Aufträgen auch Arbeitsplätze", so Werner Esser.