Familien- und jugendpolitischer Empfang der SPD-Ratsfraktion 2005

Barbara König, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, begrüßte die Gäste und begründete auch die Wahl des Ortes für den Empfang.
„Der Jugendzeltplatz ist seit vielen Jahren ein Ort der Begegnung zwischen Kindern und Jugendlichen, vor allem auch von Kindern aus verschiedenen Ländern. Damit leistet die Einrichtung einen wichtigen Beitrag zum kulturellen Austausch, zur praktischen Anwendung von Fremdsprachen sowie zur Erhöhung der Toleranz anderen gegenüber. Kurz: Der Jugendzeltplatz ist ein Symbol für das internationale Bonn“.
In einer kurzen Eingangsrede erinnerte Barbara König daran, dass die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn im vergangenen Jahr bei der Kommunalwahl mit dem Ziel angetreten ist: Wir wollen Bonn zur kinderfreundlichsten Stadt Deutschlands machen!
Wichtigste Punkte waren:
Ausbau der Kinderbetreuung, vor allem für Kinder unter 3 Jahren
Ausbau der offenen Ganztagsgrundschule und
Sanierung unserer Schulgebäude
Die SPD, so Barbara König, hat in allen diesen 3 Punkten ihr Wahlversprechen gehalten:
„Wir fördern den U-3-Ausbau in diesem Jahr mit einer halben Million Euro und streben langfristig eine Bedarfsdeckung von 20% an.
Wir stecken in diesem Jahr 450.000 Euro mehr in die offenen Ganztagsgrundschulen. Ab dem kommenden Schuljahr werden rund 1.500 Kinder in 20 Schulen profitieren.
Und wir wollen bis 2010 jedes Jahr mindestens 13 Millionen Euro für Schulsanierung ausgeben und die Hälfte aller Schulen grundsanieren. Dieses Jahr geben wir gemeinsam mit den Mitteln für die offenen Ganztagsgrundschulen sogar 18 Millionen Euro aus.“

Barbara König ist überzeugt, dass diese Maßnahmen dazu beitragen, Bonn zur kinderfreundlichsten Stadt zu machen.

Die jungend- und schulpolitischen Sprecherinnen der SPD-Fraktion, Barbara König und Gieslint Grenz machten deutlich, dass ihnen die Verzahnung des jugend- und schulpolitischen Bereichs sehr wichtig ist. Gieslint Grenz: „Der Schulalltag lässt sich nicht abkoppeln vom Nachmittag, dies auch angesichts zunehmender ganztägiger Betreuung auf dem Schulgelände“.