Umfrageergebnisse der SPD zum Buskonzept liegen vor:Hardtberger SPD fordert Ringbuslinie zum Duisdorfer Bahnhof und Linienführung vom Fliegerviertel über den Schieffelingsweg

In einem Dringlichkeitsantrag fordert die SPD-Fraktion der Bezirksvertretung Hardtberg nicht nur eine Änderung der Linienführung für die Linien 608 und 609, sondern auch eine neue Ringbuslinie, die den Ortsteil mit dem Duisdorfer Bahnhof und dem Hardtberger Zentrum verbindet.

Die Hardtberger SPD und ihre Ratskandidatin Gabi Sauermann hatten seit Mitte Februar einen Monat lang die Bevölkerung in einer Umfrage nach ihren wichtigsten Änderungsanliegen für das neue Busnetz befragt.

„376 ausgewertete Fragebögen machen deutlich, dass das Interesse und der Bedarf der Bürger an einer guten Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr groß ist“, so Sauermann.

Eine deutliche Mehrheit der Umfrageteilnehmer brauche nach der Auswertung unbedingt die Direktverbindung einer Buslinie vom Fliegerviertel aus über den Schieffelingsweg zum Hauptbahnhof, wie sie vor der Umstellung im Dezember bestanden hat. Dabei wollen nicht nur die Berufstätigen von der weitgehend staufreien Verbindung profitieren, sondern vor allem ältere Menschen auf ihrem Weg zu Ärzten, zu Seniorenzentren und zum Einkaufen. Auch die Schüler der Grundschule und der Förderschule am Schieffelingsweg brauchen diese Verbindung vom Brüser Berg aus unbedingt.

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen auch, dass ein Schnellbus zum Hauptbahnhof nur eine bedingte Lösung für die Bürger ist, da er ausschließlich zu Hauptverkehrszeiten fährt. Für den Heimweg der Schüler genauso wie die Wege der stetig wachsenden und weniger mobilen älteren Bevölkerung stünde er nicht zur Verfügung. „Eine ganztägige Verbindung über den Schieffelingsweg wird gebraucht, und zwar schnell“, so Gabi Sauermann.

Der stellvertretende Bezirksbürgermeister Horst Geudtner und die Ratskandidatin Gabi Sauermann sind sich einig, dass darüber hinaus die Ringbuslinie den zuverlässigen Schienenverkehr mit der RB 23 ab Duisdorf Bahnhof für die Brüser Berger erschließen kann. So wird eine schnelle Verbindung zum Hauptbahnhof geschaffen, die gleichzeitig den Bedarf der Berufstätigen und der Schüler der weiterführenden Schulen deckt.

„Wenn wir jetzt etwas ändern, dann soll es trotz der Dringlichkeit kein Schnellschuss sein“, so Barbara Naß, Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Hardtberg. „Nachbesserungen kosten immer Geld. Wir brauchen jetzt eine gut durchdachte Lösung, die möglichst vielen Menschen eine optimale Anbindung an den ÖPNV bietet, und damit auch dem Ziel der Bonner SPD, noch mehr Menschen von Bus und Bahn zu überzeugen, Rechnung trägt.

Dank der breiten Beteiligung der Bevölkerung durch die Umfrage haben wir jetzt eine fundierte Grundlage, um diesem Ziel noch mal näher zu kommen.“