„Das lässt sich doch gut an!“ – SPD: Rat muss seine Rolle neu definieren

Wilfried Klein, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Wilfried Klein, Fraktionsvorsitzender

Neu definieren muss der Rat aus Sicht der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn seine Rolle, nachdem der neue Oberbürgermeister in ersten Erklärungen angekündigt hat, deutlich mehr öffentliche und bürgerschaftliche Teilhabe in seine Arbeit einzubinden.

„Der Rat wird sich mit der Frage beschäftigen müssen, wie er seine Rolle zukünftig im Zusammenspiel zwischen Oberbürgermeister, Bürgern und Politik neu bestimmt. Offene Strukturen und mehr Beteiligung und feste, ausgrenzende Rats-Bündnisse passen da nicht zusammen. Und offene Strukturen heißt eben Öffnung nach allen Seiten, auch im Rat. Ich glaube, dass wir da eine spannende Zeit vor uns haben. Ausdrücklich begrüße ich, dass Jürgen Nimptsch auch die Bürger im Blick hat, die sich nicht täglich in Leserbriefen äußern können. Demokratie heißt auch reale Teilhabe für möglichst breite Schichten. Das ist ein ehrgeiziges Vorhaben, wird aber von uns ausdrücklich gestützt,“ kommentiert Wilfried Klein, Vorsitzender der SPD-Fraktion. Insgesamt zeigen sich die Sozialdemokraten mit den Ankündigungen des erst wenige Stunden im Amt weilenden Oberbürgermeisters zufrieden: „Das lässt sich doch gut an. Wenn das alles in die Tat umgesetzt wird, kann Bonn beruhigt sagen – wir haben nach einer hervorragenden Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann wieder einen tollen Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch. Es war eine gute Wahl.“