SPD begrüßt geplanten Abriss des Schwesternwohnheims in Dottendorf

„Seit Jahren verlottert das verlassene Schwesternwohnheim am Quirinusplatz. Die Fenster sind mit Brettern zugenagelt und Vandalismus macht sich auf dem ungenutzten Gelände breit“, so beschreiben die Dottendorfer Stadtverordnete Miriam Schmidt und der SPD-Politiker Holger Clausen den aktuellen Zustand. „Es wird Zeit, dass sich dort endlich etwas tut“, fordert Clausen. Darum hat die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn für den nächsten Planungsausschuss nach den Plänen für das Grundstück gefragt. Laut Auskunft der Verwaltung soll das Schwesternwohnheim abgerissen und durch Wohnungsneubau ersetzt werden. „Das sind gute Nachrichten. Endlich bewegt sich etwas an dieser zentralen Stelle in Dottendorf“, bewerten Schmidt und Clausen die Antwort der Verwaltung.

Noch befinden sich die Pläne allerdings in einem bau- und planungsrechtlichen Prüfverfahren. Derzeit sollen auf dem Grundstück 21 Wohnungen gebaut werden, wobei es allerdings nach Information der Verwaltung noch Hürden wegen der Grenzbebauung und des alten Baumbestands gibt. Schmidt und Clausen hoffen, dass diese Probleme bald ausgeräumt sind. „Der Süden gehört zu den teuersten Pflastern Bonns. Neue Wohnungen werden dringend gebraucht“, so die beiden SPD-Politiker abschließend.