Entwicklung des Quartiers an der Halle Beuel voranbringen

Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn widerspricht dem Bonner Kulturdezernenten Schumacher, der eine Quartiersentwicklung auf dem Gelände der Beueler Jutefabrik für die nächsten zehn Jahre ausschloss.

Bärbel Richter

„Dies wäre ein Wortbruch gegenüber dem Pantheon-Theater, das unter anderem mit diesem Versprechen nach Beuel geholt werden konnte“, erinnert Bärbel Richter, Vorsitzende und kulturpolitische Sprecherin der Fraktion, an die schwierigen Verhandlungen um den Umzug des Pantheons vom Bundeskanzlerplatz nach Beuel.

„Zudem würde der gesamte Beueler Osten von dieser Quartiersentwicklung profitieren“, ergänzt die stellvertretende planungspolitische Sprecherin und Beueler Stadtverordnete Angelika Esch. „Ein Stillstand bei diesem Impulsgeber wäre ein Rückschritt für den gesamten Stadtteil. Daher fordern wir, jetzt ein Konzept zur weiteren Entwicklung zu erarbeiten und anschließend schrittweise umzusetzen. Dazu müssen die städtischen Bühnen, die Verwaltung, die zahlreichen Kulturschaffenden in Beuel und alle anderen Beteiligten zeitnah an einen Tisch gebracht werden. Hier sehen wir besonders Oberbürgermeister Ashok Sridharan in der Pflicht, für einen zeitnahen Beginn der Gespräche zu sorgen.“

Angelika Esch

Bärbel Richter weist abschließend auf die Zusage der ehemaligen SPD-geführten Landesregierung hin, dieses Projekt der Stadtentwicklung zu fördern und einen Workshop durchzuführen. „Wir fordern den Beueler Bezirksbürgermeister und Landtagsabgeordneten Guido Déus auf, sich bei der neuen Landesregierung dafür einzusetzen, dass diese Unterstützung aufrechterhalten und umgesetzt wird.“