SPD: Jetzt auf „DigitalPakt Schule“ vorbereiten

Die Verwaltung solle ein Konzept für die weitere Digitalisierung der Bonner Schulen entwickeln, fordert die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn. „Nur so können wir unsere Schulen fit machen für die Zukunft und den Schülerinnen und Schülern die bestmögliche Lernumgebung zur Verfügung stellen“, ist Gieslint Grenz, schulpolitische Sprecherin der Fraktion, überzeugt.

Gieslint Grenz

„Bisher sind sowohl die technische Ausstattung der Schulen als auch die entsprechenden Medienkompetenzen nicht up to date.“ Bund und Länder hätten sich nun jedoch auf den „DigitalPakt Schule“ geeinigt, von dem auch Bonn profitieren könne. „Dazu muss die Verwaltung aber schnell eine Bestandsaufnahme über die aktuellen technischen Ausstattungen an den Schulen durchführen. Darauf aufbauend sind ein Medienentwicklungsplan sowie ein Medieneinsatzkonzept zu entwickeln, die beschreiben, wie die Digitalisierung an den Bonner Schulen weiter vorangetrieben werden soll.“

Dörthe Ewald

„Wir freuen uns, dass neben dem von der ehemaligen SPD-geführten Landesregierung aufgelegten Programm ‚Gute Schule 2020‘ ein weiterer Weg eröffnet wird, die Digitalisierung in den Schulen voranzubringen“, ergänzt Dörthe Ewald, stellvertretende schulpolitische Sprecherin. „Der ‚DigitalPakt Schule ermöglicht es, weitere Projekte zu planen und umzusetzen. Daher müssen die Verwaltung und die Schulen vorbereitet sein, um mit Antragsbeginn sofort die möglichen Mittel beantragen und einsetzen zu können.“ Leider werde der Beginn des Paktes durch die christdemokratische Bundesbildungsministerin Johanna Wanka aus nicht nachvollziehbaren Gründen momentan noch verzögert. „Nichtsdestotrotz gehen wir davon aus, dass der ‚Digitalpakt Schule‘ zwischen dem Bund und den Ländern steht. Daher ist es von großer Wichtigkeit, dass die Schulen und die Verwaltung jetzt ihre Hausaufgaben machen, um vorbereitet zu sein.“