Endenicher Park: Weg an der Karl-Simrock-Schule muss gesperrt bleiben

Wegen der laufenden Sanierungsmaßnahmen an der Karl-Simrock-Schule bleibt der Zugang zum Endenicher Park vorläufig gesperrt.

Max Biniek, Mitglied im Schulausschuss

Max Biniek, Mitglied im Schulausschuss, erklärt dazu: „Ich habe mich zu einem Ortstermin mit Vertretern des Schulamts und des Städtischen Gebäudemanagements getroffen, um mir die Situation anzusehen und gemeinsam mit den Fachleuten zu überlegen, ob der seit Anfang Mai gesperrte Zuweg zum Endenicher Park nicht doch wenigstens zeitweise geöffnet werden kann.“

Wolfang Leyer, Mitglied der Bezirksvertretung Bonn, ergänzt: „Leider ist es tatsächlich so, dass eine Öffnung nicht möglich ist. Der Weg, über den der Zugang normalerweise erfolgt, wird während der Sanierungsmaßnahmen als Baustraße zur An- und Ablieferung genutzt. Zurzeit ist da noch nicht viel Verkehr, aber je weiter die Sanierungsmaßnahmen fortschreiten, desto mehr Baustellenverkehr wird dort rein und raus fahren. Um die Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrpersonal nicht zu gefährden, wird die Stadt versuchen, so viel schweres Gerät wie möglich außerhalb der Schulzeiten dort durchzuschleusen. Es ist also auch nicht möglich, nachmittags mal eben den Weg für die Menschen, die in den Park wollen, zu öffnen. Das ist sehr schade. Weiterhin ist es Baurechtlich auch ein Unterschied, da der Weg zum Schulgelände gehört und die Haftungsfragen daher anders gelagert sind.“

„Im Moment können wir leider an der Sperrung nichts ändern, auch wenn wir es wirklich versucht haben. Wir überlegen jetzt, ob wir als SPD vor Ort nicht wenigstens ein paar Zettel aufhängen können, damit die Menschen einen anderen Weg in den Park hinein überhaupt finden. Der Umweg dauert zwar etwas, aber wo ein Wille ist, ist bekanntlich auch ein Weg. Nur diesen Weg muss man erst mal finden. Auch wollen wir im Zuge der gesamt Sanierung des Endenicher Parks überlegen, ob es zukünftig sinnvoll ist das Schulgelände dauerhaft von einem öffentlichen Weg zum Park zu trennen“, sagt Max Biniek abschließend.