Aus der Bezirksvertretung Hardtberg

In der Bezirksvertretung gab es einen Bürgerantrag, der die Aufhebung der Radwegbenutzungspflicht im Bereich der Derlestraße/Am Burgweiher/Ladestraße zum Inhalt hatte. Der Antrag wurde, mit Ergänzungen von Grünen, SPD und Linke, im Grundsatz beschlossen. Hierdurch werden in Zukunft Gefahrensituationen an vielen Stellen entschärft. Ein großer Dank geht an die Antragsteller*innen.

Dominik Loosen Bild: ©s.h.schroeder

Der Duisdorfer Esel, das Wahrzeichen auf dem Schickshof, wurde im Februar von einem Fahrzeug angefahren und beschädigt. Dem Esel geht es gut. 😉 Der/die Fahrzeughalter*in beging Fahrerflucht, damit konnte die Reparatur des Sockels und am Esel selbst nicht über die Haftpflichtversicherung abgewickelt werden. Der Ortsfestausschuss hat sich um die Reparatur gekümmert und die Kosten von ca. 1.300 € vorgestreckt. Diese sollen ihm nun aus dem Feuerwehrtopf erstattet werden. Weiterhin spenden, auf Initiative von uns und der Grünen hin, die Bezirksverordneten (zumindest von Grünen und SPD) einen Teil ihrer Aufwandsentschädigung dem Ortsfestausschuss für die Reparatur, um den Feuerwehrtopf zu entlasten.

Wir haben beantragt, dass die Umleitung des Fußweges an der Baustelle des Kindergartens des Verteidigungsministeriums beleuchtet werden soll. Da dieser Weg dauerhaft eingerichtet ist, muss der nun entstandene Angstraum sicherer werden. Dabei soll einer Beleuchtung mit Hilfe von Bewegungsmeldern der Vorrang gegeben werden.

34 Baumbeete werden nun mit neuen Bäumen bepflanzt, einstimmig hat die Bezirksvertretung der Vergabe des Auftrages zugestimmt.

Unser Antrag, die Verkehrssicherheit an der Ecke Maarweg/Helmholtzstraße zu verbessern, ging CDU/FDP/AfD zu weit. Ihnen reichte die Mitteilung des Sachstandes, statt sinnvolle und konkrete Maßnahmen zu beschließen. Einstimmig wurde unser Antrag angenommen, dass die Verwaltung zur Erhöhung der Verkehrssicherheit im Kreuzungsbereich Am Burgweiher/Villemombler Straße/Rochusstraße Maßnahmen prüfen und umsetzen soll. Insbesondere für Rechtsabbiegende von der Straße Am Burgweiher in die Villemombler Straße kommt es immer wieder zu gefährlichen Begegnungen zwischen dem PKW- und LKW-Verkehr und Fußgänger*innen oder Radfahrer*innen, die aus Richtung Fußgängerzone Rochusstraße kommen.

Auch in Bonn leben Menschen in Armut und sind von sozialer Ausgrenzung bedroht. Sie bessern ihr Einkommen u.a. durch das Einsammeln weggeworfener Pfandflaschen auf. Dafür müssen sie in Mülleimern zwischen Essensresten, Hundekot und Scherben wühlen. Mit dem Anbringen von Pfandringen kann diesen Menschen etwas Würde zurückgegeben werden, in dem die Flaschen außen an der Mülltonne angebracht werden. Wir finden, dass das eine gute Investition ist, für die wir uns schon lange eingesetzt haben.