Bericht aus dem Schulausschuss

Mehrere Beschlüsse in Sachen Erweiterung/Umbau an Bonner Schulen sind gefasst worden. Die Elsa-Brändström-/Paulusschule erhält eine Erweiterung um fünf Klassenräume, eine Mensa und einem Bewegungsraum. Der Ausschuss hat der Vorplanung zugestimmt. Die Rochusschule soll einen Erweiterungsbau und eine Mensa bekommen. Erweiterung infolge der Schulumstellung G8/G9, Modernisierung am Nicolaus-Cusanus Gymnasium. Der Ortsteil Buschdorf erhält eine neue Grundschule mit Sporthalle. Die Sporthalle Chemnitzer Weg/Schulzentrum Tannenbusch muss grundsaniert werden. An der Gotenschule in Bad Godesberg gibt es einen Erweiterungsbau und eine neue Turnhalle. Die Verwaltung hat mitgeteilt, dass die Bestandssanierung

Gieslint Grenz Bild: ©s.h.schroeder

am Robert-Wetzlar Berufskolleg, umfangreicher ausfällt als gedacht. Im Zuge der Fassadenarbeiten an Bauteil C hat sich herausgestellt, dass der Baukörper massive Betonstahlkorrosionsschäden hat.

Intensiv wurde Corona und die daraus folgende Situation zur Raumluft in Bonner Schulen diskutiert. Die SPD-Fraktion hat Hinweise erhalten, dass zum Beispiel an der Turnhalle der ehemaligen Rheinschule keine Fenster geöffnet werden können. Das, obwohl das Städtische Gebäudemanagement (SGB) alle Schulräume in dieser Hinsicht geprüft haben will.
Die SPD-Fraktion hat vorgeschlagen, dass von der Verwaltung eine Abfrage bei allen Schulen durchgeführt wird, welche Räumlichkeiten aus deren Sicht unzureichend belüftet werden können. Anschließend soll eine gemeinsame Begehung mit dem SGB stattfinden, in der die Lage bewertet wird. Dann könnte, über die Beantragung von Fördermitteln, zum Beispiel der Einbau von notwendigen technischen Anlagen in die Wege geleitet werden. Nachdem alle Fraktionen ihre Lösungsvorschläge vorgetragen hatten informierte die zuständige Dezernentin, Frau Krause, im Ausschuss ausführlich über das ehrliche Bestreben der Verwaltung und insbesondere des Krisenstabs den Umgang mit Filtergeräten tagesaktuell zu regeln. Es werden, im Zuge der immer weiter voranschreitenden Pandemie-Entwicklung, verschiedene Fachleute zu Rate gezogen um die Lage zu beraten und zu bewerten. Durch diese Erkenntnisse wird die Verwaltung ihr Handeln immer wieder neujustieren. Deshalb wurde beim aktuellen Krisenstab beschlossen ein ähnliches Vorgehen wie den von der SPD vorgeschlagenen Weg zu wählen. Es soll lediglich zusätzlich ein unabhängiger Gutachter hinzugezogen werden. Frau Krause hat allerdings auch klargestellt, dass prinzipiell das Aufstellen von Filteranlagen seitens der Eltern verboten ist, weil nicht sichergestellt werden kann, dass diese nur im unmittelbaren Umfeld wirksam sind, in größerer Entfernung jedoch zu Verwirbelung der Aerosole führen und somit die Kinder in diesem Bereich gefährden könnten.