SPD-Fraktion verleiht zum 18. Mal die Sebastian-Dani-Medaille: Preisträgerin ist in diesem Jahr Sylvia Janicke (DLRG)

In einer kleinen Feierstunde überreichte die SPD-Fraktionsvorsitzende Angelika Esch, gemeinsam mit den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Dr. Nico Janicke und Peter Kox, die Sebastian-Dani-Medaille und die erstmals verliehene Sebastian-Dani-Anerkennungsnadel.

Sylvia Janicke nahm in Gegenwart einer coronabedingten kleinen Besucherschar die Medaille und die Urkunde entgegen. In ihrer Laudatio betonte Angelika Esch, wie wichtig das soziale Miteinander ist. Besonders Kinder und Jugendliche haben in der Pandemie schwer gelitten und tun es immer noch. Deshalb war es der Jury ein großes Anliegen, Menschen zu ehren, die sich in besonderem Maße für Kinder und Jugendliche engagieren. Als Mitglied der DLRG bietet Sylvia Janicke seit vielen Jahrzehnten und mit großem Erfolg Schwimmkurse für Kinder an. Unterstützt wird sie dabei von einem kleinen Team. Vor Corona hatte Sylvia Janicke Kurse im Hallenbad des Gustav-Heinemann-Hauses in Tannenbusch angeboten, in diesem Sommer ist sie auf Freibäder ausgewichen, sodass Sie sich auch in Zeiten der Pandemie für Kinder und Jugendliche einsetzen konnten. Ihr Engagement ist umso wichtiger, da aufgrund der Corona-Pandemie unzählige Schwimmkurse ausfallen mussten und viele Kinder dadurch nicht schwimmen lernen konnten.

Die erstmalig ausgelobte „Sebastian Dani-Anerkennungsnadel“ für besonderen Einsatz im Rahmen der Flutkatastrophen im Rheinland und an der Ahrerhielten: Jamilah Lehnen, Lena Spieker, Wolfgang Lenz-Weinert, Hubert Markmann, Michael Mantau und Arno Schatz.

„Wir müssen helfen und nicht Akten anlegen“, nach diesem Motto handelte nach dem Zweiten Weltkrieg Sebastian Dani, zuerst Stadtdirektor und nach seiner Pensionierung SPD-Stadtverordneter in Bonn. In der Zeit der Nazi-Diktatur war er jahrelang in Haft.