Bezirksvertretung Beuel: Machbarkeitsstudie für neues Hallenbad am Ennert vorgestellt

Die Bezirksvertretung hat 5 Stunden 40 Minuten getagt, das ist eine echte Herausforderung für ehrenamtliche Bezirksverordnete. Die Stadtverordneten der SPD blieben der Sitzung aufgrund der pandemischen Lage fern und verfolgten die Sitzung per Livestream.

Maximilian Blesch Bild: ©s.h.schroeder

Sehr interessant und aufschlussreich war die Präsentation einer Machbarkeitsstudie über den Neubau eines Hallenbades am Standort Ennertfreibad. Ausdrücklich begrüßen wir die möglichen Ansätze, neben dem bewährten Freibad auch ein neues, den heutigen Anforderungen gerecht werdendes Hallenbad zu verwirklichen.

Die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit für die Aufstellung des Bebauungsplans „Siegburger Straße“ erfolgt nicht auf der Planungsbasis des von der Verwaltung vorgelegten Entwurfs. Mit einem Änderungsantrag hat die Koalition die Verwaltung beauftragt, mit dem Investor einen städtebaulich hochwertigen Entwurf zu erarbeiten. Klimaschutz, Wohnen sowie Gewerbe sollen in eine bessere Balance gebracht werden. Die vorgelegte 10 Jahre alte Planung passt nicht mehr in die Zeit. Das sah auch die Verwaltung so.

Die Sportanlagen in Geislar sind nicht mehr ausreichend, daher soll die Verwaltung die Möglichkeiten für eine notwendige Erweiterung der Sportinfrastruktur im Ort prüfen. Eine Machbarkeitsstudie wurde in Auftrag gegeben. Der Auftrag an die Verwaltung wurde nach kontroverser Diskussion mit einer von uns beantragten Änderung einstimmig beschlossen. Neben Kunstrasenplätzen soll auch auch die Möglichkeit eines Naturrasenplatzes in Betracht gezogen werden.

Der Schulweg zur Ennertschule soll sicherer werden. Wir haben die Verwaltung beauftragt, zu prüfen, ob in der Kirchstraße auf Höhe der Auffahrt Ennertschule ein Zebrastreifen eingerichtet werden kann.

In Duisdorf gibt es sie bereits: Pfandringe an den städtischen Müllbehältern. Nachdem diese sehr erfolgreich angenommen werden, haben wir sie auch für Beuel auf den Weg gebracht. Der Antrag wurde einstimmig beschlossen. Pfandringe helfen Menschen, die auf die Suche von Pfandflaschen angewiesen sind und unterstützt das Recycling.

Trotz ausgefallenem Karneval konnten wir die Gelegenheit nutzen, den anwesenden Repräsentantinnen der Beueler Weiberfastnacht, „noch net ävve dann“ Wäscherprinzessin Lena I. und Obermöhn Ina Harder den diesjährigen SPD-Fraktionsorden zu überreichen. Holger Willcke vom General-Anzeiger wurde auch bedacht. Dreimol von Hätze Beuel Alaaf!