Gastspiel

In unserer Veranstaltungsreihe „Gastspiel“ besuchen wir Einrichtungen und Institutionen in unserer Stadt. Auch Firmen und Gewerbebetriebe sind für uns von großem Interesse. Im Vordergrund bei diesen Besuchen steht der persönliche Kontakt zu den Praktikern vor Ort und das Kennenlernen von Geschäftsideen- und Schwerpunkten in der Arbeit in Einrichtungen und Betrieben. Nur durch persönliche Besuche können wir erfahren, was super läuft, wo es hakt und wie wir als Kommunalpolitiker die Einrichtungen unterstützen können.

Abenteuer Lernen e.V. (Oktober 2017)

Wer auf Nummer Sicher geht, verzichtet: Auf Neues, Spannendes, Aufregendes, auf Eroberungen und Entdeckungen – auf Innovation.

Lernen im eigentlichen Sinn beginnt dann, wenn wir gewohnte Bahnen verlassen und neue Wege beschreiten. Das ist durchaus abenteuerlich: Wir kennen Weg und Ergebnis nicht, wir können uns irren. Gerade an Irrtümern lernen wir, am Widerstand, an Herausforderungen, an den Aufgaben, die sich uns stellen. Wenn etwas schief geht, müssen wir neu anfangen. Wenn wir es aber am Ende geschafft haben, sieht das Ergebnis oft ganz anders aus als erwartet. Es ist überhaupt anders als alle anderen möglichen Ergebnisse, weil es unser eigenes ist. Es ist unverwechselbar, es ist neu. Selbstvergessen in der Lösung einer angemessenen Aufgabe versinken zu können, bildet in uns die Fähigkeit zu selbstbewusstem und zugleich selbstkritischem Denken, weil es um die Sache geht und nicht um uns selbst. Dies aber gelingt nur, wenn unsere ganze Aufmerksamkeit zur Erstellung einer uns befriedigenden Lösung erforderlich ist. Die Lernkompetenz, die auf diesem Wege erworben wird, bietet die Grundlage für die Fähigkeit zu innovativem Denken.

Abenteuer Lernen will Erfahrungsräume schaffen, in denen Kinder und Jugendliche Aufgaben begegnen, die sie herausfordern und ganz in Anspruch nehmen. Indem sie sich selbstständig damit auseinander setzen und ihre eigenen Lösungen erarbeiten, bereiten sie sich auf ihre zukünftige Berufswelt und die Übernahme einer verantwortlichen Rolle in der Gesellschaft vor. Sie entwickeln Gestaltungskompetenz – eine Voraussetzung für Handeln im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung.

Bonn Capitals (August 2017)

Baseball ist ein für Mitteleuropäerinnen und Mitteleuropäer nicht ganz so leicht verständliches Spiel, dass sich aber auch in unseren Breiten immer größerer Beliebtheit erfreut. Wir haben uns daher aufgemacht und die Bonn Capitals besucht. Die 2. Vorsitzende Ute Heid hat uns in die Grundzüge des Spiels und die Entwicklung des Sports in Deutschland und speziell in Bonn eingeführt. Anschließend konnten wir in einer Trainingsstunde unsere eigenen Fähigkeiten testen. Abgerundet wurde der Abend mit Hot Dogs und kalten Getränken.

Städtischen Kunstmuseum (Juni 2017)

Wie kommt man eigentlich an die Kunstgegenstände für eine Ausstellung? Wo kommen all die Kunstwerke her, die dann in Bonn zu sehen sind? Fahren ständig schwer bewachte Transporter vor und entladen die wertvollen Stücke? Diese und andere Fragen wurden uns am Beispiel der sich in der Aufbauphase befindenden Ausstellung „Gerhard Richter Über Malen – Frühe Gemälde“ (Eröffnung 14.06.2017) u.a. durch den Kurator der Ausstellung, Herr Dr. Christoph Schreier, beantwortet.

Wahnbachtalsperre (Mai 2017)

Wo kommt eigentlich das Wasser her das wir täglich trinken und immer frisch aus unseren Wasserhähnen fließt? Welcher Aufwand wird betrieben bzw. ist notwendig damit wir diese „Selbstverständlichkeit“ jeden Tag „genießen“ können? Diese und natürlich noch weitere Fragen z. B. in Sachen Umwelt/Gewässerschutz, Versorgungssicherheit, wurden durch den fachkundigen Mitarbeiter des WTV, Herrn Dunkel, beantwortet.

Hier eine Kurzbeschreibung der Talsperre:

Die Wahnbachtalsperre wurde in den Jahren 1955 – 1957 mit einem maximalen Stauinhalt von rund 41 Mio. Kubikmetern und einer Stauhöhe von ca. 45 Meter über der Talsohle überwiegend für die Trinkwasserversorgung gebaut. Zu den nachgeordneten Aufgaben gehört der Hochwasserschutz. Die Talsperre ist als Jahresspeicher bemessen, kann also aus dem Einzugsgebiet im Mittel einmal jährlich gefüllt werden. Das bewilligte Wasserrecht zur Entnahme von Wasser für die Trinkwasserversorgung ist mit 28 Mio. Kubikmetern /Jahr so bemessen, dass auch in einem „Doppeltrockenjahr“ ausreichend Wasser für eine gesicherte Trinkwasserversorgung zur Verfügung steht. Das Wasser wird aus dem Wahnbachstausee auf den Siegelsknippen zur Aufbereitung zu Trinkwasser gefördert. Vom Siegelsknippen mit einer Höhe von ca. 170 Meter über NN kann das Wasser in ca. 80 Prozent des Versorgungsgebietes im freien Gefälle ohne zusätzliche Pumpenförderung abgegeben werden. Der Höhenunterschied von ca. 100 Meter zwischen dem Talsperrenpumpwerk im Wahnbachtal und der Trinkwasseraufbereitungsanlage Siegburg-Siegelsknippen wird durch fünf Pumpen mit Mittelspannungsmotoren überwunden.

WetterOnline (Juli 2015)

WetterOnline ist 1996 in Bonn gegründet worden und seitdem von hier aus erfolgreich am Markt der Wetterdienstleister tätig. Das Unternehmen ist kontinuierlich gewachsen und hat seinen Sitz seit einem Jahr im eigenen Klimahaus an der Karl-Legien-Straße. Inzwischen hat WetterOnline mehr als 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. WetterOnline ist damit nach eigenen Angaben der größte Anbieter für Wetterinformationen in Deutschland, und das sowohl für die Allgemeinheit als auch für Spezialisten.
WetterOnline bietet alles zum Wetter vor Ort, das Wetter in Deutschland, die aktuelle Wetterlage und das Reisewetter weltweit. Mit dem WetterRadar lassen sich Wolken, Niederschlag, Gewitter (Blitze) und Temperaturen interaktiv für ganz Mitteleuropa praktisch in Echtzeit verfolgen. Das Angebot gehört regelmäßig zu den Top 20 der meistbesuchten Internetportale Deutschlands. 2014 wurde www.wetteronline.de zum zweiten Mal als „Beste Website des Jahres“ und in 2015 als Gesamtsieger des regionalen Wirtschaftspreises „Ludwig 2015“ der IHK Bonn/Rhein-Sieg ausgezeichnet.

Bei diesem Gastspiel haben uns Matthias Habel, Leiter Unternehmenskommunikation, und Daniel Willms, Bereichsleiter Marketing & Sales, den Firmensitz und das Unternehmen vorgestellt und ausführlich unsere Fragen beantwortet.

BaseCamp (April 2013)

Das BaseCamp ist ein recht unkonventionelles Hostel. Hier können bis zu 120 Gäste in alten Themen-Wohnwagen, einem original Trabbizelt oder in ehemaligen Schlafwagen der Bahn übernachten. Bei dieser unkonventionellen Ausstattung und Übernachtungspreisen ab 22 Euro inkl. Frühstück, ist die Zielgruppe klar, Schüler (Gruppen- und Klassenfahrten) und junge Städtereisende finden hier Unterschlupf. Der Betreiber Michal Schlößer und sein Geschäftsführer Clemens Brecht haben uns ihr Konzept und die noch in ihren Köpfen herumgeisternden zahlreichen Ideen erläutert. Der Besuch hat bei den knapp 20 Gästen einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Bonn International School (August 2011)

Die BIS ist eine von 150 Schulen in der ganzen Welt, die alle drei Programme des International Baccalaureate anbietet. Hier werden 660 Kinder im Alter von 3-19 Jahren aus 60 Nationen unterrichtet. Die Schule hat im Gegensatz zu öffentlichen Schulen ein deutlich niedrigeres Schüler-Lehrer-Verhältnis (9:1) als öffentliche Schulen, was natürlich nur über die Erhebung eines Schulgeldes erreicht werden kann.

Bei unserem Gastspiel haben uns Stephen Middlebrook, der Schulleiter, und Martin Weller, der Vorstandsvorsitzende der Schule, durch die Gebäude geführt und im Anschluss alle unsere Fragen beantwortet.

LEHMANNs Gastronomie Service GmbH (Mai 2011)

Im Mai 2011 waren unsere Arbeitskreise Schule und Kinder, Jugend & Familie bei Günther Lehmann in Dransdorf zu Gast. Auch die Bonner KiTas und Schulen hatten wir zu dem Gastspel eingeladen. LEHMANNs ist ein familiengeführtes Catering Unternehmen mit Sitz in Bonn, das sich auf Außerhausverpflegung spezialisiert hat und auch Seniorenheime, Kindergärten und Schulen beliefert. Das war für uns natürlich besonders interessant. Für seine Speisen und die Beschäftigung von Menschen mit Handikap ist das Unternehmen schon ausgezeichnet worden. Bei unserem Gastspiel hat uns Günther Lehmann durch den Betrieb geführt und über sein Unternehmen und seine Arbeit informiert.

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Quartiersmanagement Pennenfeld (Februar 2011)

Das Projekt „Wohnen im Pennenfeld – Zuhause im Pennenfeld“ wird von vier starken Partnern betrieben: der VEBOWAG, der Bundesstadt Bonn, der AWO und dem Caritasverband für die Stadt Bonn e.V. Ihr gemeinsames Ziel ist die Steigerung der allgemeinen Lebensqualität in Pennenfeld und eine Verbesserung der Lebens- und Wohnverhältnisse gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Hier haben sich unser Arbeitskreis Soziales und unsere Bezirksverordneten aus Bad Godesberg mit Natalija Horn (Quartiersmanagerin), Sabine Steinkühler (Sozialkoordination Kinder, Jugendliche und Familie) und Daniela Dahlmann (Sozialkoordination Seniorinnen und Senioren) getroffen.

KiTa Sonnenschein in Bonn Endenich (September 2010)

Die KiTa Sonnenschein am Bleichgraben in Endenich ist unter der Trägerschaft der KJF (Gem. Ev. Gesellschaft für Kind, Jugend und Familie mbH). Hier waren wir mit unseren Endenicher Stadtverordneten und dem Arbeitskreis Kinder, Jugend und Familie zu Gast.

Sozialräumliches Projekt „Kolpingstraße“ in Dransdorf Südost(September 2010)

Das Projekt in der Kolpingstraße ist in Trägerschaft der Ev. Jugendhilfe Godesheim.
Die Kolpingstraße liegt am Übergang zwischen den Stadtteilen Dansdorf (Südost) und Endenich. Sie ist in Bonn als kleiner in sich abgegrenzter Bereich im Sinne eines sozialen Brennpunktes bekannt. Die VEBOWAG hat in den letzten Jahren die Wohngebäude umfangreich saniert und der Evangelischen Jugendhilfe Godesheim Raum für das Projekt Kolpingstraße angeboten.

Die Idee des Konzeptes sieht vor, niederschwellige und alltagsnahe Angebote direkt in der sozialen Lebenswelt der Adressaten anzubieten, um möglichst keine oder sehr leicht zu überwindende Zugangsbarrieren zu haben.

Bei unserem Gastspiel in der Kolpingstraße war auch der General-Anzeiger dabei: „Eine Anlaufstelle für die Dransdorfer“.