Ausschuss für Soziales, Migration und Gesundheit

Der Ausschuss beschäftigt sich z.B. mit der Gewährung sozialer Hilfen, Multikulturellem und Integration, der Aids- und Drogenhilfe und dem Thema Gesundheit.

Wir wollen die gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen in unserer Stadtgesellschaft, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion, Sexualität, Behinderung, Alter, Einkommen, etc. Dafür treten wir beispielsweise für eine barrierefreie Zugänglichkeit der städtischen Angebote und Infrastruktur ein.

Ein zentraler Punkt dieser Ratsperiode ist die Bekämpfung von Armut. Wir wollen die Leistungen für Menschen mit Bonn-Ausweis verbessern und zum Beispiel die Kosten für die Monatstickets im ÖPNV reduzieren. Auch soll geprüft werden, ob der Bonn-Ausweis weiteren Gruppen mit geringem Einkommen zusteht. Ein wichtiger Erfolg ist auch, dass die Bildungs- und Teilhabemittel (BuT) für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren für Mitgliedsbeiträge in Sportvereinen aus städtischen Mitteln anteilig aufgestockt werden. So können auch Kinder aus einkommensärmeren Familien an diesen Angeboten teilhaben.

Wir wollen den behindertenpolitischen Teilhabeplan umsetzen und weiterentwickeln. Wir wollen, dass eine gute gesundheitliche Vorsorge und Versorgung in unserer Stadt gesichert ist. Die Geburtshilfe soll verbessert und eine dezentrale Versorgung in Hinblick auf den ärztlichen Notfalldienst gewährleistet sein. Das ist vor allem für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen besonders wichtig. Perspektivisch streben wir eine Erhöhung der Zahl der Kurzzeit-Pflegeplätze an. Wir treten dafür ein, dass das Angebot des Anonymen Krankenscheins für Menschen ohne Papiere ausgeweitet werden soll. Außerdem soll das Gesundheitsamt die notwendigen Mittel für Personal und EDV erhalten, das ist besonders in Zeiten von Corona wichtig.

Ausschussvorsitzender

Peter Kox

Ich bin kommunalpolitisch aktiv, weil mir nach meinem Parteieintritt Ende 2004 schnell aufgefallen ist, dass mich der zu hohe Bordstein vor dem Seniorenheim und die beengte Wohnung der jungen Familie mehr interessiert als vermeintlich “weltpolitische” Fragen. Hier – “auf’m Platz” – kenne ich meine Leute und habe ich meine Aufgaben.

Sprecher

Max Biniek

Ich bin 2015 in die SPD eingetreten weil es mir nicht mehr ausgereicht hat, lediglich Dinge zu kritisieren, ich wollte mitgestalten. Ich möchte mich vor allem für diejenigen einsetzen, die in unserer Gesellschaft nicht ausreichend Berücksichtigung finden. Dazu zählen Kinder und Jugendliche, die in vielen Entscheidungen, die sie betreffen, nicht genügend einbezogen werden. Aber gerade auch die freie Kulturszene wie die Endenicher Kulturmeile und viele mehr. Ich bringe meine Erfahrungen als Sozialarbeiter mit und weiß wie man Probleme angeht und zu gemeinsamen Lösungen kommt.

Bild: Leon Schwarze
Ordentliches Mitglied

Dr. Gabriele Petersen

Sich zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen ist für mich sehr wichtig. Den Austausch mit vielen ganz unterschiedlichen Menschen finde ich inspirierend und bereichernd.

Stellvertretendes Mitglied

Angelika Esch

Ich bin der politisch aktiv, weil ich der Meinung bin, dass Engagement für unsere Gesellschaft die Basis ist, die uns zusammenhält und unser Leben noch lebenswerter macht.

Stellvertretendes Mitglied

Bernd Weede

Kommunalpolitik wollte ich nie machen, bis ich begriffen habe, dass sich die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort entscheiden. Meine Arbeit im DGB-Kreisvorstand hat mich schließlich dazu gebracht, auch aktiv in die Kommunalpolitik einzugreifen. Es ist der Schritt von der Lobbyarbeit in die aktive Politik, den ich vollziehe, den ich besser finde als den umgekehrten.