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Fenja Wittneven-Welter

Bürgerinnen und Bürger bei der Planung der Bonner Bäderlandschaft einbeziehen

Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn hat eine Woche nach dem Bürgerentscheid, der das Ende des Zentralbads in Dottendorf besiegelt hat, nun ihre Ideen für das weitere Vorgehen vorgelegt. Mit einem Antragspaket wirbt sie für Stadtbezirksbäder, die entweder saniert oder neu gebaut werden sollen – und eine Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger von Anfang an.

Freibäder: Abstimmen, bis das Ergebnis passt?

Wieder mal waren der Betrieb der Freibäder in Rüngsdorf und Friesdorf sowie des Melbbads Thema einer Vorlage der Verwaltung, diesmal im nicht-öffentlichen Teil der Sitzung des Sportausschusses. Dabei ging es erneut um die Übertragung des Betriebes an Externe, jedenfalls für das Rüngsdorfer und das Melbbad.

Bädertarif: Saisonkarten der Fördervereine sichern

Die Stadt Bonn möchte die Saisonkarten für Mitglieder der Freibad-Fördervereine in ihrer bekannten Form abschaffen. Stattdessen will die Verwaltung im Rahmen einer neuen Tarifstruktur auch neue Saisonkarten, die nicht mehr direkt über die Fördervereine verkauft würden, einführen.

Russisch-Bäder-Roulette: Schließungen an der Tagesordnung

Nach der Beueler Bütt und dem Schwimmbad des Konrad Adenauer Gymnasiums ist nun das Bad der Derletalschule dran und hat geschlossen. „Das ist leider eine vorhersehbare Katastrophe für das Schul- und Vereinsschwimmen in unserer Stadt“, so Gabi Mayer, sportpolitische Sprecherin der Fraktion.

Neues Schwimmbad: Verwaltung verschwitzt 4 Wettkampfbahnen

Wie zuletzt bekannt wurde, haben der Oberbürgermeister und die Verwaltung bei der Beauftragung der Stadtwerke mit dem Bau des Zentralbades in Dottendorf im dafür notwendigen Betrauungsakt nicht, wie vom Rat der Stadt Bonn 2016 mehrheitlich beschlossen, zwei wettkampftaugliche 10-Bahnen-Becken, sondern lediglich zwei Becken mit je 8 Bahnen festgeschrieben.